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Soziale Arbeit BB


    Aufgabe 9

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    Christine_O

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    Aufgabe 9

    Beitrag von Christine_O am Mi Nov 04, 2015 3:04 pm

    Hi!
    I versuch schon die neue Aufgabe zu erledigen( hab de kommende woche keine Zeit)

    Vl habt ihr Lust mal drüber zu schauen und es mit euren Ergebnissen zu vergleichen!
    Danke!!

    1) Das Einkommen ihres Ehemann wird in den Antrag hinzugezogen. Es werden Freibeträge abgezogen und der Endbetrag mit den Anspruch auf Notstandshilfe verglichen.
    Da Frau B.s Ehemann mit seinem Gehalt die Grenze - ab der Notstandshilfe gewährleistet wird- übersteigt, steht ihr kein Anspruch auf Notstandshilfe zu.
    Doch ist sie Bezieherin der Notstandshilfe und damit kranken- und pensionsversichert.
    Sobald sich wirtschaftliche oder familiäre Veränderungen ergeben, sind sie dem AMS zu melden.

    2) Jede_r hat ab dem Anspruch auf Arbeitslosengeld die Pflicht sich der Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stellen, sich zum Zwecke der beruflichen Ausbildung nach- und umzuschulen und bei jeder Maßnahme zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt teilzunehmen. Die eigenen Bemühungen zur Erlangung einer Beschäftigung bilden die Grundlage dazu.

    Werden diese Pflichten nicht wahrgenommen oder wird versucht die Bemühungen zu täuschen, verliert die Person- in diesem Falle Herr B. den Anspruch auf Arbeitslosengeld für einen Zeitraum von 6 Wochen. Bei wiederholendem Auftreten wird der Verlust des Anspruchs auf Arbeitslosengeld auf 8 Wochen erhöht.

    3) B. verpflichtet sich mit dem Antrag auf Arbeitslosengeld, sich mindestens wöchentlich zu melden und bei Meldefristen werden diese verlängert oder gekürzt. Wenn die Meldefrist, trotz Belehrung nicht eingehalten wird, wird kein Arbeitslosengeld ausgehzahlt. B. kann dagegen Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht einbringen und muss dieses begründen.

    Penina

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    Re: Aufgabe 9

    Beitrag von Penina am So Nov 08, 2015 9:40 pm

    hey, habs grad gmacht. ein wenig minimalistischer.

    1. nein
    2. ja
    3. 6 Wochen Sperre gehen in Ordnung. Kann ber Beschwerde und diese in weiterer Folge mit dem schlechten Gesundheitszustandes seiner Gattin begründen

    :-)

    Theresia Ulbrich

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    Re: Aufgabe 9

    Beitrag von Theresia Ulbrich am Mi Nov 11, 2015 4:18 pm

    Hallo, ich habs auch eben gemacht, habs eigentlich gleich wie ihr.

    Bei 3.: Ich hab allerdings nur Beispiele für 4 wöchige Sperrfristen gefunden (in unserem Beispiel bekommt er 6), hab aber nicht allzu intensiv recherchiert. Hab bei 3. auch noch kurz die "Nachsichtsgründe" erwähnt: Das Arbeitsmarktservice kann solche Gründe als berücksichtigungswürdige „Nachsichtsgründe“ werten. Das heißt: Die Sperre für 28 Tage wird zwar verhängt, das Arbeitslosengeld wird aber aufgrund der gewährten Nachsicht trotzdem ausbezahlt. Sollte das Arbeitsmarktservice dennoch auf die Sperre beharren und Ihnen einen Bescheid schicken, sollten Sie auf alle Fälle eine schriftliche Beschwerde machen, und zwar innerhalb von 4 Wochen ab Zustellung des Bescheides.

    LG!

    Theresia Ulbrich

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    Re: Aufgabe 9

    Beitrag von Theresia Ulbrich am Mi Nov 11, 2015 4:51 pm

    Hab schon feedback bekommen ohne Benotung mit dem Kommentar zu 3: Achtung - im Beispiel 3 hat Herr B eine bereits zugesagte Beschäftigung nicht angenommen

    D.h. er kann keine Beschwerde einlegen?? keine Nachsichtsgründe?? weiß nicht ganz was sie meint

    bilal

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    Re: Aufgabe 9

    Beitrag von bilal am Do Nov 12, 2015 12:31 am

    hallo zusammen,
    hab die aufgabe auch gemacht und bereits einen punkt erhalten. hab bei drittens auch mal was gewagtes versucht, aber da kam schon prompt eine antwort...: "§ 9, § 10 AlVG - § 9 und § 10 AlVG verlangen nicht nur, dass sich eine arbeitslose Person um die Absolvierung eines positiven Vorstellungsgesprächs bemüht, sondern auch, dass diese anschließend die Beschäftigung tatsächlich antritt, um möglichst bald aus dem Leistungsbezug nach dem AlVG wieder auszuscheiden. Wurde dem Arbeitslosen nach Absolvierung eines Bewerbungsgesprächs vom Dienstgeber ein konkretes Datum für den Dienstantritt genannt, ist er daher grundsätzlich auch verpflichtet, die ihm zugewiesene Beschäftigung zum genannten Zeitpunkt auch anzutreten."
    achja ich hab leider keine berechtigung links zu posten, deswegen mal ohne internetquellen...aber bei bedarf schick ich die auch rum... leider hab ich diesmal keine entsprechenden rechtsnormen dazu geschrieben...aber mit dem internet kommt man eh zu allen Smile

    1) B, 45 Jahre alt, ist verheiratet. Sie war 10 Jahre lang bei einem Unternehmen teilzeitbeschäftigt und wurde gekündigt. B hat Anspruch auf Arbeitslosengeld. Trotz Bemühungen findet sie keine Arbeit. Umschulungsmaßnahmen und Weiterbildungsmaßnahmen des AMS hat sie besucht. Ihr Mann verdient € 3000,-- monatlich, dies 14x jährlich, 1 Kind studiert, das andere ist selbsterhaltungsfähig und bereits ausgezogen. Erhält Frau B Notstandshilfe?

    Sobald das Arbeitslosengeld erschöpft ist, kann auf Antrag Notstandshilfe gewährt werden. Für die Gewährung der Notstandshilfe muss eine Notlage vorliegen, die die Befriedigung der grundlegenden Bedürfnisse unmöglich macht. Bei der Beurteilung der Notlage werden die wirtschaftlichen Verhältnisse der im Haushalt lebenden Personen berücksichtigt, also auch das Einkommen von Frau Bs Mann. Zur Berechnung der Notstandshilfe wird der monatliche Freibetrag von Ehepartner_innen (im Jahr 2015: 634,00€) vom Einkommen von Herr B abgezogen. Des Weiteren wird ein weiterer Freibetrag für das unterhaltspflichtige Kind abgezogen (im Jahr 2015: 275,50€), da es sich noch in der Ausbildung befindet. Übersteigt der Betrag nach Abzug der Freibeträge die Notstandshilfe, wird sie nicht gewährt.

    2) Herrn B wird vom AMS eine Wiedereingliederungsmaßnahme vermittelt. Am ersten Tag kommt er rund 3 Stunden zu spät. In der Folge wurde eine andere Person im Kurs aufgenommen, sodass der Kurs von Herrn B nicht absolviert werden kann. Dass AMS sperrt die Leistung mittels Bescheid für 6 Wochen. Ist dies rechtens? – Lesen Sie bitte § 9, § 10 Abs 1 Z 3 AlVG

    In § 10 Abs. 1 ALVG ist u.a. geregelt, unter welchen Umständen eine Person ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld verliert. Sofern Herr B „ohne wichtigen Grund die Teilnahme an einer Maßnahme zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt verweigert oder den Erfolg der Maßnahme vereitelt [hat]“, ist die Sperrung der Leistung für sechs Wochen rechtens (§10 Abs 1 Z 3). Allerdings könnte man bezweifeln, dass Herr B den Erfolg der Maßnahme vereitelt hat, da er grundsätzlich zur Teilnahme an dieser bereit war.

    3) B bezieht Arbeitslosengeld. Wegen des schlechten Gesundheitszustandes seiner schwangeren Ehefrau hat er die ihm bereits zugesagte Beschäftigung zum vereinbarten Zeitpunkt nicht angetreten. Er hat aber auch mit dem Dienstgeber keinen Kontakt aufgenommen, um ihn über sein Fernbleiben und die dafür maßgebenden Gründe zu informieren. Das AMS verhängt eine Sperre des Arbeitslosengeldes für 6 Wochen.

    Gegen die verhängte Sperre des ALG könnte §10 Abs. 4 ALVG (allerdings betrifft dies Schulungsmaßnahmen) herangezogen werden, da zwingende Gründe vorliegen, die ein Fernbleiben rechtfertigen.   das war die eigentliche antwort, die ich geschrieben hab...

    -> also: Die Sperre ist ebenso rechtens §10 Abs 1 Z 3 ALVG.

    bilal

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    Re: Aufgabe 9

    Beitrag von bilal am Fr Nov 13, 2015 10:09 pm

    hab die aufgabe 3 noch abgeändert, falls es jmd. interessiert...

    Die verhängte Sperre von sechs Wochen ist rechtens. Allerdings könnte nach § 10 Abs. 3 ALVG in "berücksichtigungswürdigen Fällen nach Anhörung des Regionalbeirates ganz oder teilweise" davon abgesehen werden.

    lg, b

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