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    Soziologie

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    Christine_O

    Anzahl der Beiträge : 22
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    Soziologie

    Beitrag von Christine_O am Mo Dez 14, 2015 5:15 pm

    Hi!

    I hab mir a paar Sachen nu kurz zusammengeschriebn, die lt. Fragenkatalog nicht beantwortet werden, mir aber wichtig vorkamen. (I vertrau seinen vorgegebenen Prüfungsfragen nicht ganz^^ )

    Vl kanns wer vo euch a gebrauchen!
    Gutes Lernen! study


    Zusatz: Soziologie
    Einzelfallorientierung hat sich in den Vordergrund bezogen
    (Selbstbestimmung, Strukturwandel der Gesellschaft)

    Der Erste der die Wissenschaft der Gesellschaft als Soziologie bezeichnete- August Comte
    Soziologie = Wissenschaft, die sich mit dem Ursprung, der Entwicklung und Struktur der menschl. Gesellschaft befasst.

    Was ist soziales?
    Ist immer da vorhanden- wo mehrere Individuen in Wechselwirkung treten-> handelt sich dabei um ein gegenseitiges Sicht-Beeinflussen und Sich-aneinander-Orientieren
    zB ein asoziales Handeln, ist soziales Handeln.
    Fixpunkte, durch die Vielfalt und Prozesshaftigkeit des Sozialen Lebens:
    - Regeln- fast alle halten
    - mehrstufige Hierarchien- Beeinflussung einlinig erfolgt Bsp.: ÖBB, Nationalstaaten, Kirche
    - Spezialisierung der Menschen- auch Arbeitsteilung
    - Kooperation- ermöglicht eine Weise, die Natur zu beherrschen

    Soziale Probleme
    - Beziehen sich auf bestimmte konkrete soziale Bedingungen, Strukturen oder Situationen
    - Wahrnehmung, Benennung/ soziale Konstruktion
    - Möglichkeit und Notwendigkeit von Veränderung der Situation
    = sind Phänomene, die eine größere Gruppen von Gesellschaftsangehörigen betreffen- öffentlich als veränderungsbedürftig definiert und zum Gegenstand bestimmter Maßnahmen/Programme gemacht werden.

    Muss-soll-kann Erwartungen
    Wir hegen bestimmte Erwartungen an das Verhalten anderer. Die Erfüllung erleichter die Orientierung in der Gesellschaft.
    Pygmalion-Effekt: Phänomen, dass die Leistung durch die Erwartungshaltung negativ oder positiv beeinflusst werden kann.
    Sozialpsychologin Langer- Studien mit der Bedeutung von Erwartungen empirisch befasst.
    Bsp.: Einkaufsliste- Person 35 od 75 Jahre alt waren- Beobachter „vergesslich“ „senil“ bezeichneten

    Bildung als Ideal, wie auch Kapital
    - Vorstellung, dass I mprozess des Sich-bildens und das Resultat des Gebildet-Seins ein Kulturverständnis und Urteilsvermögen geschaffen werden.
    - Wissenszuwachs, dient der Selbstformung und Persönlichkeitsentwicklung
    - Bildung als Chancengleichheit. Allgemeinbildung dient der Emanzipation und Demokratie
    - Distinktive Züge- Bildung trennt die Schichten und Geschlechter voneinander- Zugang zu Geld und Macht geregelt- auch ein Differenzdiskurs verankert (Versuch entgegenzuwirken Bsp. Anpassung d. Sprache)
    - Dient das Eigene vom Fremden zu unterscheiden.

    Beginn 21. Jhdt- Bildung als Statusgarantie gesunken- Schlüssel zur kulturellen Teilhabe gestiegen. Bildung als Lebenschance zum Lebensstil verlagert.

    Autoritarismus
    Einstellung, die bezeichnet ist durch eine hohe Bereitschaft zu konformes Verhalten.
    - Mentale Grundhaltung, die sich anderen gegenüber dominant und gegenüber Obrigkeiten unterwürfig zeigt.

    Schule und soziale Arbeit
    Schule und gesellsch. Umfeld hat hohe Erwartungen an die Profession der Sozialen Arbeit- könnte man reduzieren, um sich bewusst zu machen, dass die untersch. Faktoren die schwierige Lage der Schule verursachen.
    Schule hat vermehrt die Funktion als Sozialisations- und Erziehungsort –damit rückt die Schule in die Nähe der Familie.  Kommen ihr immer mehr Erziehungs- und Sozialisierungsaufgaben zu, weil die Familie seit dem 19.Jhdt. durch die Industrialisierung immer weniger in der Lage war, die Erziehung und Qualifizierung der in der selbstständig zu gestalten.

    Pluralisierung sozialer Ungleichheit
    Um die individuellen Lebenslagen bzw. gesellsch. Lebensbedingungen verbessern zu können, ist es sinnvoll und notwendig, sich mit der Ungleichheitsforschung zu beschäftigen.
    Erklärungen sozialer Ungleichheiten
    – Klassenmodelle (Marx, Weber)
    - Schicht und Lebensstilansätze (Schulze, Bourdieu)
    - Gender-Ethnisitätsforschung (Ostner, Esser)

    Begriff soz. Ungleichheit impliziert, dass die Verteilung gesellschaftlich zustande kommt und gesellschaftlich geregelt ist.

    Paternostraeffekt
    Begriff „Paternoster-Effekt“ für die soziale Polarisierung beziehungsweise Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich: Die einen fahren nach oben, die anderen nach unten. Dabei grenzte er sich vom Fahrstuhleffekt nach Ulrich Beck ab, bei dem alle Bevölkerungsschichten gemeinsam nach oben oder nach unten fahren.

    Erlebnisgesellschaft (Schulze)

    Beitrag zur Lebensstildiskussion- Buch herausgebracht :1992
    Beschriebt Schukze, die Individuen als erlebnisorientierte Personen, die auf der „Suche nach Glück“ sind und der Erlebniswert über den Gebrauchswert steht (zB lieber ein schickes Auto- als ein sparsames Auto)
    Ausgangspunkt- höheres Einkommen- größeres Konsumgüterangebot- höherer Erlebniswert- das Problem der Wahl!
    Wer zu welchem Typus fällt, orientiert sich an zwei Dimensionen: Alter und Bildung

    Milieumodell von Schulze
    - Niveaumilieu (ältere P, zurückhaltend, konzentriert, stilles betrachten, Genuss, klass. Musik, Museen, Oper, grenzen sich ab von „Kronelesern“)
    - Harmoniemilieu (ältere P., niedriger Schulbildung, niedriger berufl. Status, Genuss, Blasmusik, Volksmusik, statt konzentrierter Versenkung- Schunkeln, Mitklatschen, Gemütlichkeit)
    - Integrationsmilieu (beinhaltet Stilelemente obene bereits genannten Milieuprofile, eher ältere P., Opernbesuch, Mozart- Theater-Schnitzler, Perfektion und Harmonie wird verknüpft)
    - Selbstverwirklichungsmilieu (jüngere Per., Mitte/Matura ihrer Ausbildung, lehnen sich an Hochkulturschema an, distanzieren sich vom Trivialschema, Feinbilder: Dicke, Spießer, Hausfrauen)
    - Unterhaltungsmilieu (junge Per., niedrige Shculbildung, starke Erlebnisreize, Ich stimulierend, Videosehen, Autorennen, Diskos,

    Bedeutung der Mentalitäten für die soz. Arbeit
    Bsp.: Streework/mobile Jugendarbeit baut auf durch Vertrauen und pers. Beziehungen. Voraussetzungen für die soz Arbeit, ist die Kenntnis und Akzeptanz untersch. Szenen und indiv. Lebensstile.
    Aufbau von arbeitsfähigen Beziehungen braucht- Sensibilität, Verlässlichkeit, kontinuierliche Präsenz in der Szene.

    Problem entsteh dor, wo die Lebensstile, Einstellungen und Gewohnheiten der Referenzgruppen konträr zu denen der Sozialarbeiter sind.

    Bedeutung der Mentalitäten kommt einer Wichtigkeit zu-  durch die Akzeptanz der Klienten für eine Unterstützung. Hilfestellungen werden nur in dem Ausmaß angenommen, als der/die Klient_in dafür ansprechbar und gefordert (nicht überfordert) ist.
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    Nesho
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    Re: Soziologie

    Beitrag von Nesho am Mo Dez 14, 2015 6:48 pm

    Cool! Danke für's Teilen

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do Dez 14, 2017 3:28 am